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USV-Sommerfest – Eröffnung der neuen Sportanlagen

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2013 war das verheerende Hochwasser, das viele Schäden an den Sportanlagen des USV verursachte und auch dem Bootshaus den Boden unter den Füßen wegspülte.

In zwei Jahren hätte die alte Baracke ihren 100. Geburtstag gefeiert, zumindest in ihrer Funktion als Bootshaus. Ursprünglich als Brikettfabrik erbaut, wurde sie 1920 von Göschwitz umgesetzt und war seitdem das sportliche Zuhause der Jenaer Ruderinnen und Ruderer. Wenngleich die frühen Erinnerungen der heute Aktiven eher in die 70iger und 80iger Jahre  zurückgehen, so gab es zu  dem gelben Bretterbau doch eine sehr innige Verbindung. Als 2016 das Bootshaus abgerissen wurde, war es 96 Jahre alt und die Abteilung Rudern erstmal ohne Zuhause. Gerudert wurde dennoch, unter schwierigsten Bedingungen. Umso größer war die Freude, als in diesem Jahr der Neubau bezogen werden konnte. Warme Duschen, ein Aufenthaltsraum mit Küche und große helle Bootshallen sind Vorzüge, die den „Ruderdienstag“ wieder neu aufleben lassen.

Am Samstag, den 16. Juni wurde ganz offiziell die Eröffnung der vom Hochwasser beschädigten und neu aufgebauten Sportanlagen gefeiert. Der USV hatte zu einem Sommerfest eingeladen, bei dem auch die Abteilung Rudern vertreten war.

Es gab nette Begegnungen mit alten Ruderfreunden, die Geschichten aus den Jahren 1955/56 zu berichten hatten, als die Durchfahrt zwischen Brückenpfeilern Höhe Schleichersee nur mit eingezogenen Skulls möglich war. Die Bilderausstellung vom Abriss und Neuaufbau lockte die Besucher und der Einer, der zwischen den Pavillons riesig erschien, regte bei Unbedarften immer wieder zu Diskussionen an, ob man denn in so einem Teil auf der Saale überhaupt wenden könnte.

Vielen Dank an alle, die sowohl den Tag der offenen Tür am Donnerstag zuvor und den Stand beim Sommerfest betreut haben.